Juli 2007 – Devenport

Heute haben Pascal (mein Mitbewohner aus Fulda) und ich einen kleinen Ausflug nach Devenport gemacht. Devenport ist ein Vorort Aucklands auf der Halbinsel North Shore nordöstlich vom Stadtzentrum. Devenport wurde schon früh im 19. Jahrhundert besiedelt und hatte offensichtlich einen starken britischen Einfluss – der Ort sieht aus, wie eine englische Kleinstadt (gleich vorweg: Die Kleinstadt habe ich nicht photographiert – ich habe mich auf die Natur beschränkt).
Mit der Fähre sind wir in knapp 12 Minuten von Auckland nach Devenport gefahren. Studentenrabatt gibts nicht, dafür aber einen für Jugendherbergsmitglieder (irgendwo müssen sich die 12 Euro jährlich ja mal rentieren).
Unser Trip brachte uns zu erst zum North Head, einem Hügel an der östlichen Spitze von North Shore. Seit dem 19. Jahrhundert war dort eine Küstenbatterie gegen russische Invasoren stationiert, die im ersten und zweiten Weltkrieg noch ausgebaut wurde, jetzt aber nur noch als Deko dient.
Von dort ging es direkt runter zum Cheltenham Beach In den letzten Tagen war es recht stürmisch, was man auch an der großen Menge von Muschel-Schalen am Strand sehen konnte. Da fühlte ich mich wieder ins Kinderferienlager in Trassenheide zurückversetzt – ach waren das noch Zeiten. ;-)
Letztes Tagesziel war Mt. Victoria. Mt. Victoria ist ein weiterer Hügel (höher als North Head) mit toller Aussicht auf Auckland und vor allem die untergehende Sonne. Ich habe schätzungsweise 40 Bilder vom Sonnenuntergang gemacht – schwer genug, da drei rauszusuchen. Wenn allerdings die Sonne weg ist und einem, so wie heute, der Südwind um die Ohren weht, wird es doch recht frisch da oben.
Nachdem meine Finger vom Halten der Kamera und dem Drücken des Auslösers schon ganz steif geworden sind, sind wir wieder runter zum Hafen und mit der Fähre rüber nach Auckland. ;-)