August 2007 – Rangitoto Island

Rangitoto Island

Rangitoto wurde von mir bereits bei den Bildern vom Noth Head von mir erwähnt.
Rangitoto ist mit einem Alter von ungefähr 600 Jahren der jüngste und zugleich größte Vulkankegel (260m) in Aucklands Vulkan-Feld. Rangitoto ist vermutlich erloschen, obwohl das Vulkanfeld nur als “schlafend” eingestuft wird.
Bei scheinheilig strahlend blauem Himmel und Sonnenschein ging es mittels Fähre in rund 30 Minuten nach Rangitoto Island.
Nach unserer Ankunft an der Rangitoto Wharf haben wir uns nach einigen Diskussionen über den Weg über den Summit Track (Gipfel Pfad) zum Gipfel aufgemacht. Es ging zügig bergauf, schließlich galt es, 260 Höhenmeter zu überwinden. Von dem Track gibt es einen Abstecher zu den Lava Caves (Lava Höhlen). Während wir dem Seitenweg folgten ereilte uns der erste Regenschauer. In weiser Voraussicht hatte ich eine Taschenlampe mitgenommen, so dass wir auch durch die Höhlen laufen konnten (zum photographieren hat das Licht leider nicht gereicht). Als wir heil auf der anderen Seite wieder rauskamen (nur meiner Regen-Hose sind die scharfkantigen Felsbrocken auf Kniehöhe irgendwie nicht so gut bekommen…), hat auch schon wieder die Sonne geschienen. Zurück zum Summit Track und weiter bergauf. Nach knapp 2 Stunden waren wir oben – gut, haben uns auch Zeit gelassen. ;)
Auf dem Gipfel mussten typisch Touri-mäßig erstmal etliche Photos geschossen werden. Nachdem ich auch die triumphalen Gipfelstürmer-Photos hinter mich gebracht hatte, konnte es endlich über einen befestigen Weg weiter zur Summit Road (Gipfel Weg – befestigt und befahrbar) gehen, die uns hinab zum Leuchtturm bringen sollte. Auf halben Weg dorthin kam der nächste Regenguss, der hielt diesmal aber wesentlich länger an – lang genug, um selbst meine neue Regenjacke durchzuweichen…
Bilder vom Leuchtturm direkt am Aussichtspunkt (McKenzie Bay) sind aufgrund der erwähnten “Luftfeuchtigkeit” ausgefallen, die habe ich dann später nachgeholt. Weiter ging es auf der McKenzie Bay Road zurück zum Hafen. Irgendwann hörte es dann auch auf zu regnen, aber auf der Strecke kamen noch zwei weitere kurze Schauer. Da wir die letzte Fähre erreichen mussten und es verschiedene Meinungen sowohl über deren Abfahrtszeit, als auch über die Länge der Strecke zum Hafen gab, haben wir uns rangehalten. Zwischendurch haben wir noch kurz an einem Strand Halt gemacht und etwas später haben wir einen Seitenweg durch die Kowhai Grove (Kowhai – Maori: Gelb, gleichzeitig Name für einen von Oktober bis Dezember gelb blühenden Baum; Grove = Gehölz) Richtung Hafen genommen. Insgesamt waren wir 1,5 Stunden zu früh da – besser als zu spät. ;)
Am Hafen ignorierten wir in einer Schutzhütte dann den 5. Regenschauer und brachen dann mit der Fähre wieder nach Auckland auf. Auf dem kurzen Weg zum Supermarkt und dem Heimweg hat es dann noch zwei mal angefangen zu tröpfeln. Am liebsten wäre ich zu Hause gleich ins Bett gekrochen – bin die viele frische Luft nicht gewöhnt. ;)
Alles in allem war es ein ziemlich feuchter und damit unphotogener Tag, aber trotzdem ganz nett. Wenn ich mir die Hose nicht aufgeschlitzt hätte, wäre er noch ein ganzes Stück besser gewesen – aber ist ja “nur” ein materieller Schaden.